Wednesday, March 26, 2014

Wednesday, March 26, 2014 8:25 am by Cristina in , , , ,    No comments
Something to look forward to on television. As The Bookseller reports,
"The Secret Life of Books", a new BBC Four series created in partnership with the Open University, will explore the creation of six great literary works by returning to the earliest texts and writers' notebooks and letters. The show will include Simon Russell Beale exploring Shakespeare’s First Folio of plays, with a focus on King Lear. Other works to be featured are Charles Dickens’ Great Expectations; Mary Shelley’s Frankenstein; Virginia Woolf’s Mrs Dalloway, Charlotte Brontë’s Jane Eyre and The Mabinogion. (Sarah Shaffi)
Neue Westfälische (Germany) reviews the stage production of Wuthering Heights in Bielefeld.
Chapeau, Tim Tonndorf. Chapeau, Chapeau! Alles richtig gemacht. Wenn schon Emily Brontë, dann so. Nicht wohlfühlig, nicht weichgespült, nicht konsensfähig. Und nicht anders, als das Premierenpublikum aus dieser aktuellen "Sturmhöhe"-Inszenierung im Bielefelder Theater am Alten Markt herausgegangen ist, kann und sollte es danach verfasst sein. [...]
Da jedoch schnürt einen bereits die Ahnung kommenden schweren Unheils die Kehle. Nein, zu einer Komödie ist diese "Sturmhöhe"-Inszenierung nicht geraten. So wurde der düstere Stoff von Emily Brontë nicht angelegt, und Tim Tonndorf zollt dieser Tatsache Respekt. Das hat seinen Preis. Denn so wie es realistischerweise unglaubwürdig wäre, einen Kniefall vor dem Menschen an sich zu machen, so muss eine dramatische Vorlage, die so tief und gleichzeitig so angstfrei in seelische Abgründe blickt wie dieses Schauerstück, fast zwangsläufig mit der Distanz, wenn nicht gar der Abwehr des Publikums rechnen. So war es, als Emily Brontë damals "Wuthering Heights" veröffentlichte, und so ist es bis heute geblieben.
Es schien, als hätte Tonndorf das genau gewusst. Und als hätten das auch die wunderbaren, großartigen Schauspieler gewusst, die im Theater am Alten Markt auftraten. Jeder und jede einzelne von ihnen hätte sich mühelos Standing Ovations abholen können, wären sie einzeln auf die Bühne getreten. Sie aber haben es nicht getan. Ein kalkulierter Verzicht, von dem man annehmen darf, dass er den Darstellenden schwerfiel.
So sei ihnen an dieser Stelle ein Bravo hinterhergeschickt: Bravo Georg Böhm, Felicia Spielberger, Lukas Graser, Janco Lamprecht, Julia Friede, Doreen Nixdorf. Und vor Regisseur Tim Tonndorf sei noch einmal ehrlich der Hut gezogen. (Antje Dossmann) (Translation)
Still in Germany, ThatsMusical reviews the production of Schwestern im Geiste.
Im viktorianischen England leben vier Geschwister unter einem Dach. Der älteste, Branwell (Andres Esteban), ist hochbegabt, scheitert jedoch ein ums andere Mal beim Versuch, eines seiner Manuskripte veröffentlichen zu lassen und bringt sich mit Frauengeschichten und Alkohol immer wieder in Schwierigkeiten. Die Schwestern sind klug - eine Eigenschaft, die in einer Gesellschaft, in der Frauen hauptsächlich das nette Accessoire des Mannes sind, die Gäste zu bewirten und die Kinder zu gebären haben, nicht gern gesehen wird. Die wilde Emily (Dalma Viczina) pfeift auf die Menschen und läuft lieber durch die Natur. Charlotte (Keren Trüger), die Älteste, träumt von der Karriere als Schriftstellerin und gleichzeitig davon, dass ihr der eigene Mr. Rochester in den Schoß fällt, eine schillernde Persönlichkeit mit einem dunklen Geheimnis, wie sie ihn sich in ihrem Roman "Jane Eyre" ausgedacht hat. Als Arthur Nichols (Denis Edelmann), ein solider Pfarrer, um ihre Hand anhält, zögert sie deswegen sehr lang. Anne (Katharina Abt), die Jüngste, verliebt sich wiederum unglücklich in den Freier ihrer Schwester, wagt jedoch niemals, dies auch zuzugeben. (...)
Die Musik von Thomas Zaufke ist mitreißend, einige der wiederkehrenden Themata bleiben lange im Ohr. Die von Neva Howard choreografierten Ensemblestücke, allen voran "Skandal/Erfolg" sind fetzig und begeistern. Die Texte von Peter Lund und die Melodien der Solostücke unterstreichen die Charaktere der einzelnen Figuren und geben den durchweg hervorragenden Stimmen der Darsteller Raum, sich in Gänze zu entfalten.
Neben "Waren mal drei Schwestern", das als Grundmotiv immer wieder auftaucht und den Zuschauern in seiner Einfachheit und gleichzeitigen Bedrohlichkeit einen Schauer über den Rücken laufen lässt, ist ein weiteres sich wiederholendes Melodiesegment das Lied über "Angria". Einst schrieben Branwell und Charlotte gemeinsam eine Geschichte, die von einer Schlacht auf hoher See um dieses von ihnen erdachte Land handelte. In einer Erinnerungssequenz gleich am Anfang des Stücks segeln die vier Geschwister übers Meer, hissen die Segel und verschwinden für einen Moment in ihren kindlichen Träumen, ehe Charlotte mit einem trockenen „Wir sind nicht mehr in Angria“ den Traum mit einem Schlag zerplatzen lässt.
Wer die Werke und Biografien der drei Schwestern kennt, wird viele Kleinigkeiten im Stück entdecken, die nur angedeutet oder in Zwischentönen erzählt werden. "Schwestern im Geiste“ bietet jedoch nicht nur Brontë-Fans einen unterhaltsamen Abend voller Emotionen, sondern ist spannende Unterhaltung für jedermann, der gute Musik und ausgefeilte Charaktere schätzt. (Julia Weber) (Translation)
The Daily Beast looks at 'Six Fictional Marriages that Have Gone Very, Very Wrong'.
Jane Eyre
By Charlotte Bronte
Remember when “the madwoman in the attic” was more than just a metaphor for the female imagination? Remember when it signified an actual ... “madwoman”, in an actual ... “attic”? We can all thank Charlotte Bronte for that, and for the ultimate picture of a marriage beyond any hope of redemption. What’s to blame for the state of the first Mrs. Rochester? Tropical perversion? Victorian sexist repression? A single drop of a less-than-lily-white ancestral hemoglobin somewhere along the line? Don’t beat yourself up, even Jean Rhys couldn’t quite pin it down. But in the panoply of infamous marital disasters, the Rochesters reign supreme, which is why every intelligent woman who has ever loved Jane Eyre ought to be asking herself the same question when she gets to the end of the novel: “Reader? She married him?” (Jean Hanff Korelitz)
Any marriage in Wuthering Heights would have qualified too.

On the flip side, NanoPress Donna (Italy) highlights how very romantic Jane Eyre and Wuthering Heights are:
Jane Eyre di Charlotte Brontë
Un romantico feuilleton ottocentesco che vede protagonista un’eroina d’altri tempi, simbolo per eccellenza di forza e indipendenza. Eh sì, perchè la giovane e sfortunata Jane Eyre è una tosta, una che di coraggio ne ha da vendere, una che darebbe filo da torcere persino agli uomini e alle donne del 21esimo secolo. La sua forza sta nell’onestà, nella dignità, in un sano realismo, altro che bellezza e denaro! Ma nel romanzo di Charlotte Brontë c’è spazio anche per l’amore, quello che la protagonista scopre attraverso Rochester, uomo duro e disilluso per il quale rischierà di mettere in discussione persino se stessa. [...]
Cime Tempestose di Emily Brontë
Un vero classico della letteratura romantica femminile, incentrato sull’effetto distruttivo delle passioni. Quando la gelosia e lo spirito di vendetta prendono il sopravvento, l’amore muta le sue dinamiche, rivelando il suo aspetto più oscuro e devastante. Il rapporto tormentato di Heathcliff e Catherine, sullo sfondo di un paesaggio dai toni drammatici quanto romantici, porterà entrambi alla dissoluzione. (Laura de Rosa) (Translation)
ZoomNews (Spain) points out the difference between Romantic novel and romantic novel.
En España, durante mucho tiempo se impuso la expresión novela rosa, para no confundirla con una obra del Romanticismo.
Puestos a buscarle antepasados ilustres, los defensores del género se remontan a novelas de la talla de Orgullo y prejuicio, de Jane Austen, Cumbres borrascosas, de Emily Brontë, y Jane Eyre, de Charlotte Brontë.
De acuerdo, están escritas por mujeres,  protagonizadas por mujeres y se articulan entorno a –digamos– un conflicto sentimental, pero las diferencias de estos clásicos con sus supuestas descendientes son más que notables, sobre todo en lo que hace al cuidado del estilo y a la ambición literaria, que ahora suelen brillar por su ausencia. Y no solo en el género romántico. (José Luis Ibáñez Ridao) (Translation)
Scribbles and Wanderlust reviews Always Emily by Michaela MacColl while Azure Scratchings writes about Minae Mizumura's A True Novel. The Brontë Parsonage Facebook page points to this video of the recent Jane Austen vs Emily Brontë debate.


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